Natursteine - Granitpflaster

Als Granitpflaster werden Granitsteine unterschiedlicher Größe in Würfel oder Quaderform bezeichnet, die als Belag für Straßen, Wege, Plätze oder Ähnliches dienen. Die Pflastersteine werden dabei innerhalb der vorher festgesetzten Abgrenzungen auf einen vorbereiteten Boden gesetzt und später verfugt.

Granitpflaster ist im privaten Bereich eine beliebte Möglichkeit, Auffahrten, Gartenwege oder Terrassen zu befestigen. Dabei bleiben dem Granitpflaster-Verleger viele Gestaltungsmöglichkeiten offen, da es Granitpflaster in verschiedenen Größen, Formen und Farben gibt.

Gestaltung mit Granitpflaster

Granitpflaster ist nicht gleich Granitpflaster. Das erste Auswahlkriterium ist die Größe der einzelnen Pflastersteine. Wählen Sie eher größeres Granitpflaster – als Großpflaster oder maximal als Kleinpflaster – wenn es um die Befestigung von Auffahrten oder längeren Wegen geht. In einem Reihen- oder Diagonalverband lässt sich das Granitpflaster relativ einfach anordnen und verlegen. Das Ergebnis ist eine schlichte, aber durch die Wahl des Natursteins Granit – im Gegensatz zu Betonpflaster – gemütliche und warme Optik

Mit Granitpflaster lässt sich außerdem Ihr Garten verschönern und ausbauen. Verlegen Sie Granitpflaster zum Beispiel auf der Terrasse oder in einem Teil des Gartens, auf dem eine Sitzgruppe Platz finden soll. Wenn Sie einen Brunnen im Garten haben, können Sie mit Granitpflaster einen ein bis zwei Meter breiten Ring um diesen herum ziehen. Außerdem lassen sich kleine Gartenwege hervorragend mit Granitpflaster anlegen.

Im Garten können Sie auch mit kleineren Granitpflastersteinen – also mit Kleinpflaster oder Mosaikpflaster – experimentieren und beispielsweise kleine Muster beim Anordnen der Steine realisieren. Dazu lassen sich auch Mosaik- und Kleinpflastersteine kombinieren. Überlegen Sie sich außerdem, welche Farbnuancen Ihr Granitpflaster haben soll – hellgrau wirkt nüchtern und elegant, Gelb- und Rottöne dagegen gemütlich und warm.

So verlegen Sie die Pflastersteine

Um das Granitpflaster in Ihrem Garten oder auf Ihrer Auffahrt zu verlegen, müssen Sie vorher alles genau planen und vermessen. Fertigen Sie eine exakte und maßstabsgetreue Zeichnung an und weichen Sie beim Verlegen der Pflastersteine nicht davon ab. Eine Schnur kann dabei helfen, sich an festgelegten Linien zu orientieren. Achten Sie außerdem darauf, ein Gefälle anzulegen, damit Regenwasser ablaufen kann und nicht das Pflaster erodiert.

Wenn der Untergrund lehmig ist, muss er zuerst abgetragen und gegen Kies ersetzt werden. Diese Kiesschicht wird nun mit einem Rüttler verdichtet, bis sie ganz eben ist. Dann werden auf den Kies das Pflasterbett und schließlich das Granitpflaster aufgetragen. Lassen Sie drei bis fünf Zentimeter breite Fugen zwischen den Steinen, die dann mit Sand aufgefüllt werden. Zum Schluss wird das Granitpflaster noch einmal mit dem Rüttler verfestigt.